Zutaten, die bei Melasma vermieden werden sollten: Aktualisierte Liste 2026

18. April 2026 durch
Zutaten, die bei Melasma vermieden werden sollten: Aktualisierte Liste 2026
LASART S.R.L.

Perché alcuni Cosmetici verursacht Melasma

Das Melasma reagiert nicht, sobald es in der Sonne liegt. Reagieren Sie auf alle Entzündungen, alle Störungen der Hautbarriere und stimulieren Sie die Stimmung und Melancholie. Dies bedeutet, dass ein scheinbar neutrales kosmetisches Produkt dazu führen kann, dass es zu einer Verschlimmerung kommt, weil es fotoempfindliche Inhaltsstoffe enthält oder das Gleichgewicht des Fells destabilisiert.

Das Einrichten einer geeigneten Hautpflegeroutine mit Einsicht ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung bei der Behandlung von Melasma. Wenn Sie auf keinen Fall Kosmetika meiden möchten, achten Sie bitte darauf, dass Sie das Etikett tragen und achten Sie darauf, dass dies in diesem Zustand der Fall ist, und vermeiden Sie es.

Dieser Artikel ist rein informativ und unterstützt nicht die Bewertung eines Dermatologen. Ändern Sie nicht Ihre Routine oder Ihre Therapie im Alltag, sondern lassen Sie sich zuerst von Ihrem Arzt beraten.


Fotoempfindliche Inhaltsstoffe: Die höher bewertete Kategorie

Der Termin „fotosensibilizzante“ zeigt an, dass dies so ist, dass er auf das Fell aufgetragen wird und den Hautkontakt mit ultraviolettem Licht verstärkt. Im Melasma-Wettbewerb ist die Folge gerichtet: Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung, größere Stimulierung der Melanogenese und potenzielle Steigerung der Arbeitsintensität.

Essentielles Öl mit Furocumarin

Einige Familien ätherischer Öle enthalten Furocumarine, natürliche Verbindungen mit stark photosensibilisierenden Eigenschaften. Furocumarine binden in Gegenwart von UV-Licht an die zelluläre DNA und können eine lokale Entzündungsreaktion auslösen, die die Melaninproduktion anregt.

Bergamotteöl mit Furocumarinen, photosensibilisierend bei Haut mit Melasma

Öle, die man vermeiden oder nur mit äußerster Vorsicht verwenden sollte, sind unter anderem:

  • Bergapten-haltiges/nicht-debergaptenhaltiges Bergamottöl: Es ist der am besten dokumentierte natürliche Photosensibilisator in Kosmetika.
  • Kaltgepresstes ätherisches Zitronenöl
  • Bitterorangenöl (Citrus aurantium)
  • Engelwurzöl (Angelica archangelica): eines der stärksten Photosensibilisatoren seiner Kategorie
  • Sellerieöl und andere Doldenblütler

Achtung: Ätherische Öle, die durch Wasserdampfdestillation gewonnen werden, sind in der Regel frei von Furocumarinen (die nicht destillieren), während solche, die durch Kaltpressung gewonnen werden, diese enthalten. Dieser Unterschied ist auf den Etiketten nicht immer deutlich angegeben: Im Zweifelsfall sollten Sie Produkte wählen, die kein Furocumarin enthalten oder als „bergaptenfrei“ gekennzeichnet sind.

AHA (Alpha-Hydroxysäuren)

Alpha-Hydroxysäuren wie Glykolsäure, Milchsäure und Mandelsäure wirken zwar nicht direkt photosensibilisierend, beschleunigen aber die Zellerneuerung, indem sie die Dicke der Hornschicht verringern. Dies führt zu einer dünneren Haut, die kurzfristig anfälliger für UV-Strahlung ist.

Bei korrekter Anwendung abends und in Kombination mit einem ausreichenden Sonnenschutz (z. B. einer Gesichtscreme mit LSF 50 oder einem mineralischen Sonnenschutzmittel mit LSF 30) können AHAs auch Melasma auslösen. Problematisch wird es jedoch bei Anwendung morgens, fehlendem Lichtschutzfaktor oder zu hohen Konzentrationen, die die Hautbarriere schädigen. In diesen Fällen besteht die Gefahr einer Verschlimmerung.

Retinoide zur Anwendung tagsüber

Retinoide, darunter Tretinoin und Retinoide der neueren Generation wieOleyladapalenat, sind lichtempfindliche Moleküle, die sich unter Lichteinwirkung zersetzen und die Hautempfindlichkeit gegenüber UV-Strahlen erhöhen. Sie sollten ausschließlich abends angewendet werden. Wer sie morgens aufträgt, selbst unbeabsichtigt (z. B. in Kombinationscremes), setzt seine Haut einem hohen Risiko für Rötungen und letztendlich für postinflammatorische Hyperpigmentierung aus.


Reizende Inhaltsstoffe: der Entzündungs-Melanin-Mechanismus

Jede Form von Hautreizung, selbst eine leichte und kaum sichtbare, kann ausreichen, um Melanozyten zu aktivieren. Gestresste Keratinozyten setzen Entzündungsmediatoren wie IL-1, TNF-α und Prostaglandine frei, die durch ihre Wirkung auf Pigmentzellen die Melaninproduktion steigern. Dieser Mechanismus liegt der postinflammatorischen Hyperpigmentierung zugrunde und gilt auch für Melasma.

Vergällter Alkohol (Alcohol Denat.)

Vergällter Alkohol ist aufgrund seiner Fähigkeit, das Eindringen von Wirkstoffen zu fördern und ein sofortiges Frischegefühl zu vermitteln, ein weit verbreitetes Lösungsmittel in Kosmetikprodukten. Problematisch ist jedoch, dass er die Lipidbarriere der Haut verändert, den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) erhöht und mit der Zeit chronische Mikroentzündungen hervorruft. Bei Melasma sollte diese Störung unbedingt vermieden werden. Auf den Etiketten können Bezeichnungen wie „Alcohol“, „Alcohol Denat.“ oder „SD Alcohol“ stehen.

Nicht alle Alkohole sind problematisch: Fettalkohole wie Cetearylalkohol oder Behenylalkohol haben eine weichmachende Wirkung und stellen dieses Risiko nicht dar.

Menthol und Kampfer

Menthol und Kampfer sind Inhaltsstoffe mit kühlender und leicht betäubender Wirkung, die in manchen beruhigenden Cremes und After-Sun-Produkten verwendet werden. Beide können sich angenehm anfühlen, gelten aber als potenzielle Reizstoffe und Sensibilisatoren, insbesondere bei geschädigter Hautbarriere. Bei Melasma oder wenn der Unterschied zwischen postinflammatorischer Hyperpigmentierung und Melasma klinisch nicht belegt ist, sollten Sie diese Inhaltsstoffe meiden.

Aggressive Tenside (SLS/SLES)

Natriumlaurylsulfat (SLS) und Natriumlaurethsulfat (SLES) sind Tenside mit guten Schaumeigenschaften, die jedoch den Hydrolipidfilm der Haut verändern können. Wiederholte Reinigung mit diesen Inhaltsstoffen schwächt die Hautbarriere und erhöht die Hautempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen. Bei Melasma empfiehlt sich für die tägliche Reinigung die Verwendung von Reinigungsprodukten mit milden Tensiden auf Basis von Glucosiden oder Sarcosinaten, da diese die Integrität der Hautflora und des Hautfilms erhalten.


Hydrochinon: In der Europäischen Union verboten

Hydrochinon galt lange als Goldstandard in der Behandlung von Hyperpigmentierung. Es hemmt die Tyrosinase, das Schlüsselenzym der Melaninbildung, und seine Wirksamkeit ist belegt. Die Europäische Union hat seine Verwendung in Verbraucherkosmetik jedoch in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 verboten. Das Verbot ist absolut: Keine Konzentration ist zulässig.

Zu den Gründen für das europäische Verbot zählen das Risiko einer exogenen Ochronose (paradoxe blauschwarze Pigmentierung bei längerer Anwendung), eine mögliche Zytotoxizität sowie die Einstufung als möglicherweise krebserregend aufgrund experimenteller Daten. Der vollständige Leitfaden zu Hydrochinon erläutert diese Punkte ausführlicher.

Warnung: Trotz des Verbots ist das Produkt in einigen außereuropäischen Ländern weiterhin erhältlich. Käufer von Kosmetika außerhalb der EU, auch online, sollten die Inhaltsstoffe unbedingt überprüfen. Produkte, die außerhalb Europas erworben wurden, können Hydrochinon enthalten, ohne dass dies auf Italienisch deutlich gekennzeichnet ist.

Für Melasma geeignete, depigmentierende Inhaltsstoffe: Tranexamsäure, Niacinamid, Süßholz

Was Sie stattdessen wählen sollten: Melasma-verträgliche Inhaltsstoffe

Problematische Inhaltsstoffe zu meiden, ist nur die halbe Miete. Die andere Hälfte besteht darin, eine Pflegeroutine mit Inhaltsstoffen zu entwickeln, die die Behandlung von Melasma aktiv unterstützen, ohne die Haut zusätzlichen Risiken auszusetzen.

Tranexamsäure

Tranexamsäure gilt derzeit als einer der sichersten und am besten verträglichen Melanogenesehemmer in Kosmetika. Sie hemmt die Plasminogen-vermittelte Kommunikation zwischen Keratinozyten und Melanozyten und reduziert so selektiv die Melaninbildung. Sie reizt die Haut nicht und kann ganzjährig, in Kombination mit Sonnenschutzmitteln auch in den Sommermonaten, angewendet werden.

Niacinamid

Niacinamide (Vitamin B3) hemmt den Transfer von Melanosomen von den Melanozyten zu den Keratinozyten und reduziert so die Menge an Pigmenten, die die Hautoberfläche erreichen. Es ist ein multifunktionaler Inhaltsstoff mit entzündungshemmenden und talgregulierenden Eigenschaften und wird von nahezu allen Hauttypen gut vertragen.

Tetrahydrocurcumin

Tetraidrocurcumin ist der hydrierte Metabolit von Curcumin und besitzt antioxidative sowie Tyrosinase-hemmende Eigenschaften. Im Gegensatz zu Curcumin ist es farblos und in kosmetischen Formulierungen stabil. Es ist auch für dunklere Hauttypen gut verträglich.

Süßholzextrakt (Glycyrrhiza glabra)

Süßholzextrakt enthält Glabridin und Süßholz, zwei Verbindungen mit nachgewiesener Tyrosinase-hemmender Wirkung. Insbesondere Glabridin wirkt auf verschiedene Stadien der Melanogenese und hemmt zudem die Cyclooxygenase (COX), wodurch es eine signifikante entzündungshemmende Wirkung bei der Behandlung von Melasma entfaltet. Es ist ein sicherer, gut verträglicher Inhaltsstoff und für alle Hauttypen geeignet.

Maulbeerextrakt (Morus alba)

Weißer Maulbeerextrakt ist reich an Oxyresveratrol und anderen Polyphenolen mit depigmentierenden Eigenschaften. Er hemmt die Tyrosinase in einigen In-vitro-Studien mit einer vergleichbaren Wirksamkeit wie Hydrochinon, jedoch ohne dessen toxische Wirkung. Er ist ein Hauptbestandteil hydrochinonfreier Depigmentierungspräparate.

Mineralfilter: Zink und Titan

Sonnenschutzmittel auf Zinkoxid- und Titandioxidbasis sind die erste Wahl bei der Behandlung von Melasma. Sie reflektieren UV-Strahlen physikalisch, ohne chemische Reaktionen in der Haut auszulösen, sind lichtstabil und verursachen keine Photosensibilisierung. Sie sind die bevorzugte Wahl in klinischen Behandlungsprotokollen für Melasma, insbesondere bei Hauttyp III und höher. Die Melicor-Sonnenschutzmittel-Serie basiert ausschließlich auf mineralischen Filtern.


Die Rolle von Sonnenschutzmitteln bei der Behandlung von Melasma

Kein aufhellender Wirkstoff wirkt ohne Sonnenschutz. Tägliche Anwendung von Sonnenschutz ist sowohl die wirksamste Vorbeugungsmaßnahme als auch Voraussetzung für jede Behandlung. Selbst an bewölkten Tagen oder in geschlossenen Räumen mit sichtbarem Licht können die Melanozyten bei Menschen mit Melasma aktiviert bleiben.

Das Hydrochinon-freie Melasma-Protokoll beschreibt detailliert, wie man unbedenkliche Inhaltsstoffe und Sonnenschutz in eine konsequente Pflegeroutine integriert.


Häufig gestellte Fragen


Informationshinweis

Die Informationen in diesem Artikel dienen ausschließlich Bildungszwecken und stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Jeder Fall von Melasma ist individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab, die nur ein Dermatologe beurteilen kann. Ändern Sie Ihre kosmetische Pflegeroutine nicht und setzen Sie laufende Behandlungen nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.


Quellen und wissenschaftliche Referenzen

  1. Passeron T. et al. (2020). Position statement for the treatment of melasma in adults. Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology, 34(7), e291–e295.
  2. Regolamento (CE) n. 1223/2009 del Parlamento Europeo e del Consiglio del 30 novembre 2009 sui prodotti cosmetici. Allegato II – Sostanze vietate. Voci 1339 (idrochinone).
  3. Zhu W. et al. (2016). A multi-centre, double-blind, randomized controlled comparative study of the efficacy and safety of hydroxyphenoxy propionic acid vs hydroquinone in subjects with melasma. Journal of Cosmetic Dermatology.
  4. Hollinger JC. et al. (2018). Are Natural Ingredients Effective in the Management of Hyperpigmentation? A Systematic Review. Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology, 11(2), 28–37.
  5. Sarkar R. et al. (2013). Melasma in Men: A Review of Clinical, Etiological and Management Issues. Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology, 6(1), 44–48.

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